Altersvorsorge weg
Viele Deutsche haben in Hinblick auf einen sorgenfreien Lebensabend für die Rente in diverse Altersvorsorgeprodukte investiert. Allerdings mehren sich nun die Sorgen um das Geld, denn die Presse berichtet tagaus tagein von drohenden Bankenpleiten, Kurseinbrüchen und äußerst mageren Renditen. Dadurch sind natürlich viele Menschen verunsichert, ob sie ihren Lebensstandard im Alter halten können.
Nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge machen sich 46 Prozent der erwerbstätigen Deutschen wegen der Finanzkrise noch mehr Sorgen um ihre gesetzliche Rente als vorher. Bei 25 Prozent der Befragten habe die Sorge um die private Altersvorsorge zugenommen.
Die Deutsche Rentenversicherung Bund, früher: Bundesversicherungsanstalt für Angestellte BFA, versucht zu beruhigen: die Nachhaltigkeitsrücklage werde „sicher, liquide und rentabel“ angelegt, so schreibt der Deutschlandfunk in einem Onlinebeitrag zur Altersvorsorge.
Doch die zusätzliche private Vorsorge lässt zu wünschen übrig. Bei der vom Staat geförderten Riester-Rente zum Beispiel bekommt der Versicherte teilweise erst ab dem 90. Lebensjahr die versprochenen Renditen, vorher bekommt er nur das eingezahlte Geld zurück.

